Filmproduktionen

2012 begann die Filmarbeit der roten Zitadelle mit „Lingotechnogen“, die Verfilmung eines selbstgeschriebenen und aufgeführten Theaterstücks der roten Zitadelle. Damals noch mit Camcorder und völlig planlos, aber motiviert, wurde der Film gedreht und anschließend geschnitten, nachvertont, um dann in der Schauburg uraufgeführt zu werden.

Seit dem hat sich viel Verändert; mit den Jahren wurde das Film equipment deutlich aufgestockt, so wurden „Online“ und „20 Tage“ bereits mit einer 4K Filmkamera aufgenommen, der Camcorder wird nur noch für Making of Aufnahmen genutzt. Die Jugendlichen können aber wie eh und je in verschiedensten Positionen bei der Filmproduktion mitwirken: ob als Schauspieler*innen, Techniker*innen, als Unterstützung in der Maske oder als „Runner“ – also Mensch für alles.

Viele der Filme wurden in drei Wochen der Sommerferien gedreht. So ist die Zeit immer sehr intensiv, anstrengend, aber gleichzeitig auch eine Zeit in der sich Freundschaften bilden, die Crew zusammenwächst, eine Zeit in der Erinnerungen geschaffen werden, von denen die Teilnehmer*innen noch Jahre später schwärmen. Es wird gemeinsam gegessen, gestritten, geweint und vor allem gelacht. Insbesondere nächtliche Drehtage sind einerseits sehr Nervenaufreibend, andererseits aber auch gertänkt von Momenten des Zusammenhalts, von lustigen und bizarren Situationen, von dem Gefühl gemeinsam viel zu bewegen.

Back to top